Rhizopoden aus alten, ausgetrockneten Moosproben
DOI: 10.1007/bf01025946 Publisher page
Abstract
In der Arbeit ist das Resultat der Beobachtungen beschrieben, die an der Rhizopodenfauna aus Moosmustern, die schon vor längeren Zeit gesammelt wurden, durchgeführt waren. Diese Muster zeigten, dass man systematische und ekologische Rhizopodenstudien an ähnlich erworbenem Material durchführen kann. In methodischem Teil wurde die Moosmusterverarbeitung beschrieben. Es wurden 19 verschiedene Moosarten, die aus verschiedenen Weltteilen stammen, untersucht. Es wurden 22 Gattungen, 62 Arten und 68 Formen von Testaceen gefunden. Davon sind zwei Arten für die Wissenschaft neu. In einigen Fällen waren zum zweten Male einige Arten bestätigt. In den Tabellen wurde eine Übersicht und ein Verzeichnis aller gefundenen Individuen angelegt. In der grössten Anzahl von Mustern kam die Gattung Centropyxis — 87 % vor, in der Art war am häufigsten Centropyxis aerophila —60 % aller Muster. Auch die zahlreichste Gattung in den einzelnen Moosmustern war die Gattung Centropyxis — 37 % und von den Arten wiederum Centropyxis aerophila, welche durchschnittlich in den einzelnen Mustern in der Menge 27 % aus der Gesamtzahl der Individuen vorkam. In dem alphabetischem Verzeichnis aller Arten wurden neue Arten, sowie auch einige abnormale Individuen der geläufigen Arten beschrieben. In der Arbeit wurde die ekologische Begutachtung der Häufigkeit des Vorkommens, die beim Verarbeiten des Materials aus Kongo beschrieben wurde, verwendet.