Beiträge zur Kenntnis der Moosmikrofauna
Abstract
Herr Akademiker Prof. Dr. O. Jírovec übergab mir freundlicherweise zur mikroskopischen Untersuchung zwei von ihm gesammelte Moosproben. Die eine wurde am 1. IX. 1960 in Warnemünde DDR und die andere am 10. X. 1961 im Novoj Afon, Abchazien, UdSSR gesammelt. Es waren Moosproben, die aus den der Sonne sehr ausgestellten Standorten gebracht wurden, wofür in beiden Fällen eine sehr häufige Anwesenheit von Microcorycia flava (Greeff 1866) und von Hypsibius oberhaueseri Doyère als Beweis stand. In der abchazischen Moosprobe sprach dafür noch sehr häufiges Auftreten von Habrotrocha fusca (Bryce 1894) und in der deutschen sehr häufiges Auftreten von Milnesium tardigradum Doyère 1840, weiter alte und junge Stücke sowie Eier von Hypsibius oberhaueseri. Den wichtigsten Fund stellt jedoch eine neue Rhizopodenart dar, die nicht nur als neue Art zu betrachten ist, sondern zu einer neuen Gattung gehört. Metaheleopera n. g. Nominis generis derivatio: nach der äusseren Ähnlichkeit mit der Gattung Heleopera Leidy 1879.